Tag 5
04/09/22 20:16
Guten Abend aus Novalja,
der heutige Tag hat ganz merkwürdig begonnen, besser gesagt die Nacht war….suboptimal. Die Hütten waren feucht, jemand hat fürchterlich geschnarcht, die Betten unbequem und sehr laut. Zu allem Überfluss gab es in der Nacht sehr viele "Nebengeräusche", die sich nicht oder nur ungenau zuordnen liessen. Heute morgen haben wir dann gemeinsam diese Geräusche besprochen und waren der Meinung, einen Waldkauz heraus gehört zu haben. Die kratzigen Geräusche waren zunächst nicht zuzuordnen, jedoch waren sich Brandy und ich sicher, dass es sich um den gemeinen Waldgnom gehandelt haben muss. Bestätigt wurde unsere Entscheidung darin, dass nur auf Dani's Motorrad über der Sitzbank sowie dem Topcase feuchte Spritzer verteilt waren. Es handelte sich hierbei ganz sicher um Waldgnom-Pipi.
Daniel wischte alles mit einem Handtuch ab und das Thema war erledigt. Also alle auf zu einem Frühstücksbuffet für 6 € / Person. Im Großen und Ganzen war das alles in Ordnung, jedoch gab es die Ausnahme des Kaffee. Dieser war einfach nicht zu genießen und wir befürchteten, dass auch hier die Waldgnome die Hände im Spiel hatten. Also austrinken (nicht alle) und auf die Motorräder. Auch heute haben wir wieder eine fantastische Tour gefahren, die ihr hier auf Relive nachschauen könnt.
Es gab noch 3 Ereignisse, die ich erwähnen muss. Das erste war ein Tankstop, bei dem Felix seinen Luftdruck überprüfen wollte. Wer nun die Beschaffenheit von Motorradreifen und den an eben diesen befindlichen Ventilen kennt, der weiss, dass es sehr eng zu und her gehen kann. Felix hat natürlich mit seinen zarten Händen (die niemals als Geburtshelferhände durchgehen würden) den vorhandenen Platz im Übermaß benutzt und sich den Handrücken geschrammt. Dank meiner alten Ausbildung als Notarzt für Arme konnte die "Wunde" schnell versorgt werden und es ging weiter.
Nun kamen wir an die Grenze zu Kroatien. Unser Brandy fuhr vorweg, der Rest von uns folgte. Beim Überqueren der Grenze hatten wir Glück ,dass wir zu viert weiterfahren konnten. Es hätte durchaus sein können, dass einer von uns verhaftet oder schlimmstenfalls vom Motorrad geschossen worden wäre.
Was war passiert? Die Grenzhäuschen sahen unbewohnt und verwaist aus. Brandy fuhr also über 2 STOP-Zeichen am Boden und plötzlich kam Bewegung in das Ganze. Beide Kontrollfenster öffneten sich und hektische Arme stiessen daraus hervor, begleitet durch lautes Rufen. Brandy drehte also kurz hinter der Grenze (ca 10 Meter) um und entschuldigte sich. Wir anderen drei blieben brav am ersten STOP stehen. Es folgten zahlreiche Erklärungen, dass Brandy alles falsch gemacht hat mit genauso vielen Entschuldigungen durch ihn. Schlussendlich wurde ihm bei Wiederholung ein Ticket in Höhe von 400 Euro angedroht. Nach weiteren Entschuldigungen konnten wir dann die Fahrt fortsetzen. Zunächst durch eine hügelige, bewaldete Landschaft und am Ende über die Magistrale bis zur Fähre, die uns auf die Insel Pag brachte. Diese Fahrt, die Insel Pag und unser Hotel ist das dritte zu erwähnende Highlight der Fahrt. Aber schaut selber, geniesst die Bilder und seit verzaubert, genauso wie wir.
Morgen berichte ich dann von unserer Tour nach Split. Ganz liebe Grüße an euch da auf dem Festland.
Euer H.
der heutige Tag hat ganz merkwürdig begonnen, besser gesagt die Nacht war….suboptimal. Die Hütten waren feucht, jemand hat fürchterlich geschnarcht, die Betten unbequem und sehr laut. Zu allem Überfluss gab es in der Nacht sehr viele "Nebengeräusche", die sich nicht oder nur ungenau zuordnen liessen. Heute morgen haben wir dann gemeinsam diese Geräusche besprochen und waren der Meinung, einen Waldkauz heraus gehört zu haben. Die kratzigen Geräusche waren zunächst nicht zuzuordnen, jedoch waren sich Brandy und ich sicher, dass es sich um den gemeinen Waldgnom gehandelt haben muss. Bestätigt wurde unsere Entscheidung darin, dass nur auf Dani's Motorrad über der Sitzbank sowie dem Topcase feuchte Spritzer verteilt waren. Es handelte sich hierbei ganz sicher um Waldgnom-Pipi.
Daniel wischte alles mit einem Handtuch ab und das Thema war erledigt. Also alle auf zu einem Frühstücksbuffet für 6 € / Person. Im Großen und Ganzen war das alles in Ordnung, jedoch gab es die Ausnahme des Kaffee. Dieser war einfach nicht zu genießen und wir befürchteten, dass auch hier die Waldgnome die Hände im Spiel hatten. Also austrinken (nicht alle) und auf die Motorräder. Auch heute haben wir wieder eine fantastische Tour gefahren, die ihr hier auf Relive nachschauen könnt.
Es gab noch 3 Ereignisse, die ich erwähnen muss. Das erste war ein Tankstop, bei dem Felix seinen Luftdruck überprüfen wollte. Wer nun die Beschaffenheit von Motorradreifen und den an eben diesen befindlichen Ventilen kennt, der weiss, dass es sehr eng zu und her gehen kann. Felix hat natürlich mit seinen zarten Händen (die niemals als Geburtshelferhände durchgehen würden) den vorhandenen Platz im Übermaß benutzt und sich den Handrücken geschrammt. Dank meiner alten Ausbildung als Notarzt für Arme konnte die "Wunde" schnell versorgt werden und es ging weiter.
Nun kamen wir an die Grenze zu Kroatien. Unser Brandy fuhr vorweg, der Rest von uns folgte. Beim Überqueren der Grenze hatten wir Glück ,dass wir zu viert weiterfahren konnten. Es hätte durchaus sein können, dass einer von uns verhaftet oder schlimmstenfalls vom Motorrad geschossen worden wäre.
Was war passiert? Die Grenzhäuschen sahen unbewohnt und verwaist aus. Brandy fuhr also über 2 STOP-Zeichen am Boden und plötzlich kam Bewegung in das Ganze. Beide Kontrollfenster öffneten sich und hektische Arme stiessen daraus hervor, begleitet durch lautes Rufen. Brandy drehte also kurz hinter der Grenze (ca 10 Meter) um und entschuldigte sich. Wir anderen drei blieben brav am ersten STOP stehen. Es folgten zahlreiche Erklärungen, dass Brandy alles falsch gemacht hat mit genauso vielen Entschuldigungen durch ihn. Schlussendlich wurde ihm bei Wiederholung ein Ticket in Höhe von 400 Euro angedroht. Nach weiteren Entschuldigungen konnten wir dann die Fahrt fortsetzen. Zunächst durch eine hügelige, bewaldete Landschaft und am Ende über die Magistrale bis zur Fähre, die uns auf die Insel Pag brachte. Diese Fahrt, die Insel Pag und unser Hotel ist das dritte zu erwähnende Highlight der Fahrt. Aber schaut selber, geniesst die Bilder und seit verzaubert, genauso wie wir.
Morgen berichte ich dann von unserer Tour nach Split. Ganz liebe Grüße an euch da auf dem Festland.
Euer H.